Blechkuchen mit Beeren und Creme

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Blechkuchen mit Beeren und Creme

Tanja Franke

Erstellt von

Tanja Franke

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-20T06:07:25.150Z

Blechkuchen mit Beeren und Creme

Blechkuchen mit Beeren und Creme

Die perfekte Basis

Beim Blechkuchen bildet der Teig die Grundlage für den gesamten Genuss. Ein gut zubereiteter Rührteig, der aus Butter, Zucker, Eiern und Mehl besteht, sorgt für eine lockere, saftige Konsistenz. Achte darauf, die Butter vorher weich werden zu lassen, damit sie sich gut mit dem Zucker vermischen lässt. Schlage die Mischung so lange, bis sie hell und fluffig ist. Dies kann etwa 5 bis 8 Minuten dauern. Dies ist entscheidend für die Luftigkeit des Kuchens.

Verwende für den Teig hochwertige Zutaten wie frisch gemahlenes Mehl und Bio-Eier. Diese sorgen nicht nur für ein besseres Aroma, sondern beeinflussen auch die Textur des Kuchens. Durch die Zugabe von Backpulver erhält der Teig zusätzliche Luftigkeit, während ein Spritzer Zitronensaft die Süße der Beeren ausgleicht und die Aromen intensiviert.

Falls du eine glutenfreie Variante zubereiten möchtest, kannst du anstelle von Weizenmehl eine Mischung aus Reismehl und Kartoffelstärke verwenden. Beachte jedoch, dass sich die Konsistenz leicht verändern kann, also halte nach ein paar Minuten Backzeit ein Auge darauf – die Ränder sollten goldbraun sein.

Die Wahl der Beeren

Die Beeren sind das Highlight dieses Kuchens, daher ist die Wahl der richtigen Sorte entscheidend. Frische Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren harmonieren perfekt miteinander. Achte darauf, die Beeren vor der Verwendung gründlich zu waschen und vorsichtig abzutrocknen, um übermäßige Feuchtigkeit zu vermeiden, die den Teig durchtränken könnte.

Du kannst gefrorene Beeren verwenden, falls frische nicht verfügbar sind. Diese solltest du allerdings vorher auftauen und gut abtropfen lassen, um die Flüssigkeit zu reduzieren. Bei gefrorenen Früchten ist es besonders wichtig, die Backzeit um 5 bis 10 Minuten zu verlängern, damit die Mitte des Kuchens vollständig durchgebacken ist. Halte außerdem nach den ersten 20 Minuten ein Auge auf die Oberseite, die goldbraun und leicht knusprig sein sollte.

Experimentiere auch mit anderen Beeren wie Brombeeren oder Johannisbeeren. Diese haben zwar andere Geschmackseigenschaften, ergeben aber ebenfalls köstliche Varianten. Ein Tipp: Vermische die Beeren vor dem Hinzufügen zum Teig mit etwas Zucker und Speisestärke. Das hilft, die Feuchtigkeit zu kontrollieren und sorgt für einen ordentlichen Beeren-Geschmack im Kuchenteig.

Die cremige Topping-Option

Das Topping ist das i-Tüpfelchen dieses Blechkuchens. Eine Creme aus Schlagsahne, Quark und etwas Puderzucker bringt eine wunderbare Frische und leichte Süße ins Spiel. Du kannst die Sahne zuerst steif schlagen, bevor du sie vorsichtig unter die Quarkmasse hebst. Dies bewahrt die Luftigkeit der Sahne und sorgt für eine angenehme, cremige Textur.

Wenn du möchtest, kannst du die Quarkcreme auch mit Vanilleextrakt oder Zitrone aromatisieren. Ein Spritzer Zitronensaft verleiht der Creme eine aufregende Note und passt perfekt zu den fruchtigen Beeren. Lass die Creme vor dem Servieren für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. So können sich die Aromen gut entfalten und werden noch harmonischer.

Lass deiner Kreativität freien Lauf – anstelle von Quark kannst du auch griechischen Joghurt verwenden, um eine leichtere Variante der Creme zu kreieren. Beachte, dass der Joghurt etwas weniger süß ist, daher solltest du möglicherweise die Zuckermenge anpassen. Serviere die Creme entweder direkt nach dem Backen des Kuchens oder auf dem Stück, so bleibt die Textur jeder Komponente optimal.

Sekundäres Bild

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Dieser Blechkuchen lässt sich wunderbar aufbewahren. Am besten lagerst du ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank, wo er bis zu 3-4 Tage frisch bleibt. Beachte, dass sich die Beeren mit der Zeit saften können, also genieße ihn am besten innerhalb der ersten zwei Tage für optimale Frische und Geschmack.

Wenn du den Kuchen auf Vorrat backen möchtest, kannst du ihn auch einfrieren. Nach dem Abkühlen den Kuchen in gleichmäßige Stücke schneiden, in Frischhaltefolie einwickeln und in einem luftdichten Behälter im Gefrierschrank aufbewahren. Er hält sich dort gut bis zu einem Monat. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und erst kurz vor dem Servieren die Creme hinzufügen.

Variationen des Rezepts

Wenn du deinem Blechkuchen eine besondere Note verleihen möchtest, experimentiere mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Für einen Schokoladen-Kuchen kannst du Kakaopulver in den Teig einarbeiten und dunkle Schokoladenstückchen unterheben. Dabei sollte die Menge an Mehl um das Kakaopulver reduziert werden, um die Konsistenz nicht zu beeinträchtigen.

Eine weitere spannende Variation liefert die Verwendung von Obstkompott. Anstelle der frischen Beeren kannst du ein selbst gemachtes Erdbeer- oder Himbeerkonfitüre verwenden. Streiche die Konfitüre gleichmäßig auf den Teig, bevor du den Kuchen in den Ofen schiebst. Dies gibt dem Kuchen eine süße, fruchtige Füllung und eine angenehme Überraschung beim Essen.

Troubleshooting: Tipps für perfekte Ergebnisse

Sollte der Blechkuchen am Rand schnell braun werden, während die Mitte noch nicht ganz durch ist, kann es helfen, die Temperatur des Ofens um 10-20 Grad Celsius zu senken. Verwende auch ein Backblech mit Antihaftbeschichtung oder lege es mit Backpapier aus, um ein Ankleben zu verhindern. Wenn du den Kuchen herausnimmst, lasse ihn in der Form kurz abkühlen, bevor du ihn auf ein Kuchengitter hebst, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Falls der Kuchen beim Auskühlen in der Mitte etwas zusammensinkt, wurde er möglicherweise zu schnell abgekühlt oder man hat die Backzeit nicht genau eingehalten. Achte beim nächsten Mal darauf, die Ofentür nicht während der ersten 30 Minuten zu öffnen, da dies den Höhenauftrieb des Kuchens beeinträchtigen kann.

Blechkuchen mit Beeren und Creme

Blechkuchen mit Beeren und Creme

Erstellt von: Tanja Franke

Rezeptart: Goldene Backwerke

Schwierigkeitsgrad: Easy